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Soundinstallation Bibliotheksgeräusche

In der Unibibliothek Stockholm findet derzeit die Soundinstallation “Sounds and Silence in the Library” der Künstlerin Åsa Stjerna statt. Dabei werden über kleine, in der Bibliothek verteilte, Lautsprecher typische Bibliotheksgeräusche abgespielt.

Via: Bibliotheksbloggen.

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Welches ist der beste Ort für eine Bibliothek?

Der Biblioteksbloggen berichtet über die Neueröffnung der Bibliothek in Högdalen, Stockholm, in der dortigen U-Bahnstation. Zu sehen ist dort auch ein kurzer Film von der Eröffnung. Die Bibliothek in Högdalen gehörte schon vor dem Umzug zu den grösseren Bibliotheken Stockholms, mit jährlich zwischen 150’000- 160’000 Benutzern. Mit dem neuen Standort sollen diese Zahlen noch erhöht werden. Zwei weitere, wenn auch kleinere, solcher “t-banebiblioteker” sollen noch in diesem Jahr folgen (am Östermalmstorget und in Bredäng). Die Idee dahinter ist natürlich, dass die Bibliotheken dort sind, wo sie möglichst gut erreichbar und zugänglich sind und wo möglichst viele Menschen vorbeikommen.

Im Fall der Bibliothek in Högdalen führt eine Rolltreppe direkt vom Perron der U-Bahn in die Lounge der Bibliothek, wo Pendler morgens bereits ab 7 Uhr Zeitung lesen, Kaffee trinken, Musik herunterladen und Bücher retournieren können, bevor die Bibliothek um 9 Uhr öffnet. Die Lounge soll denn auch das Schaufenster und Aushängeschild der Bibliothek sein, mit denen neue Benutzer angelockt werden sollen. Innen in der rund 800 m2 grossen Bibliothek sorgen Bücherregale auf Rollen dafür, dass Platz für Veranstaltungen gemacht werden kann. Und für die wärmere Jahreszeit gibt’s einen 12 m langen Balkon für diejenigen, die gerne in der Sonne lesen. (Gemäss Artikel in DN vom letzten Freitag).

 In diesem Zusammenhang wirft Biblioteksbloggen auch die Frage auf: Welche Orte sind eigentlich die idealen Standorte für eine Bibliothek? Einkaufscenter, Kulturhäuser, Schulen, U-Bahnstationen?

Die Idee, die Bibliothek in einer U-Bahnstation unterzubringen, findet LoL jedenfalls sehr gut, und in Högdalen scheint dies auch sehr gut anzukommen. In England ist man ja mit dem Konzept der Idea Stores schon seit längerem daran, den Bibliotheken ein neues Image zu geben und sie in Einkaufszentren etc. zu integrieren. Auch in Zürich hat man, als vor einiger Zeit das neue Einkaufszentrum Sihlcity eröffent wurde, dort ebenfalls eine Filiale der PBZ-Bibliotheken eingereichtet, die sich ausserdem auch noch gleich neben der Bahnstation befindet. Gemäss einer Pressemitteilung der PBZ hat sich der Umzug an den neuen Standort sehr gelohnt.

Bibliotekspop auf YouTube

Auf YouTube kann man sich das erste Konzert der Bibliotekspop-Reihe in der Stadtbibliothek in Stockholm vom 6. Dezember anschauen:

Bibliotekspop

In der Stadtbibliothek in Stockholm findet am Samstag das erste von einer Reihe von Popkonzerten statt. Die Initiative “Bibliotekspop” fing als witzige Idee an, als die Band “Twig”, deren Sänger und Songschreiber in der Bibliothek des Nobelmuseets arbeitet, jedoch in der Stadtbibliothek anfragte, dort eine Konzertserie zu veranstalten, machte diese sofort mit.

So spielen am Samstag, 6.12.2008, vier Bands zwischen Büchern, BibliothekarInnen und Bibliotheksbenutzern. Und so ist auch “Bibliothekar/In” das Thema des Auftaktskonzertes, denn was die vier Bands gemeinsam haben: in jeder Band ist mindestens ein Mitglied ausgebildete/r BibliothekarIn. In Zukunft soll’s aber auch andere Themen geben.

Nachzulesen in Dagens Nyheter und auf der Website der Stadsbibliotek.

Tagging und mehr in der Stadtbibliothek Stockholm

LoL hat sich gerade mal wieder die Website der Stockholmer Stadtbibliothek angeschaut. Sie hat dort nämlich vor ca. 2 Jahren mal die Weiterentwicklung des Dienstes “Ask a Librarian”, nämlich den “Rent a Librarian” gefunden und wollte nun wissen, ob diese Dienstleistung immer noch angeboten wird. Ja, das Angebot gibt es immer noch: gleich auf der Startseite kann man rechts auf Boka bibliotekarie klicken und sich eine/n persönliche/n BibliothekarIn für die eigenen Recherchen buchen. Neben der Stadtbibliothek in Stockholm gibt es in Schweden noch eine ganze Reihe weiterer Bibliotheken, die diesen Dienst anbieten. Eine gute Idee, findet LoL, für beide Seiten praktisch.

Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken auf der Webseite, hier findet man vieles bereits umgesetzt, worüber bei uns noch diskutiert wird. Unter skriv och tyck kann man seine Meinung zu Medien, Themen, Veranstaltungen mitteilen und mit anderen Benutzern diskutieren (diskutera), Bücher und Medien bewerten und rezensieren (betyg och omdömen) und – taggen! Ja, genau, unter etiketter findet man es schwarz auf weiss: Du och alla andra användare bestämmer själva hur ni vill kategorisera böcker, filmer och andra medier (Übers.: Du und alle anderen Anwender bestimmen selbst, wie ihr Bücher, Filme und andere Medien kategorisieren wollt).

Und überhaupt erinnert die Darstellung sehr an Amazon & Co., wie man z.B. diesem Eintrag eines Hörbuchs von Liza Marklund sehen kann. Nebem der Anzeige des bekannten Bibliothekskatalogisats sieht man die von den Benutzern vergebenen Schlagworte, Links zu weiteren verfügbaren Medien des Titels, eine kurze Beschreibung/Zusammenfassung, Benutzerrezension(en) sowie Vorschläge mit weiteren, ähnlichen Titeln.

LoL findet das ein sehr schönes Beispiel dafür, was Bibliotheken alles mit ihren Online-Katalogen machen könn(t)en.

Neues ABBA Museum

Nächstes Jahr wird Stockholm um eine Attraktion reicher: das ABBA Museum. Bereits vor der Eröffnung ist das Museum ein Renner; gemäss DN wurden bereits 3’000 Billette verkauft. Erwartet werden jährlich 500’000 Besucher. Neben traditionellen Ausstellungsstücken soll es aber vor allem ein interaktives, mit allen Sinnen zu erlebendes Museum sein, inkl. Mitsingen und Mittanzen. Hört sich lustig an 🙂 .

Wie das Museum aussehen wird, kann man sich im Svenska Dagbladet vom 5.12.07 anschauen.

“Staubsauger”-Test

Der schwedische Journalist Mats Karlsson hat es sich zur Aufgabe gemacht, die besten “punschrullar”, auch bekannt als “dammsugare” (= Staubsauger) in Stockholm zu finden, wie heute in einem Artikel der Online-Ausgabe der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter zu lesen ist. Diese sind eine Art “Abfallprodukt”, oder besser Resteverwertung, der Konditoreien. Sie bestehen aus mit Buttercrème vermischten Kuchenresten, die mit Punsch geschmacklich verfeinert werden. Das Ganze wird dann mit Marzipan umhüllt und die Enden in Schokolade getaucht. Neben Grossherstellern gibt es immer noch einige Konditoreien, die dammsugare selbst herstellen. Mats Karlsson hat bereits über 150 von diesen gestestet und bewertet. Was sind die Merkmale eines guten dammsugare? – ein ausgewogenes Verhältnis von Punsch und Süsse, ohne zusätzlichen Zusatz von Zucker oder gar Kakao. Mats Karlsson hat den kleinen grünen Rollen sogar eine eigene Website gewidmet, auf der auch Rezepte zum selber backen zu finden sind.

LoL mag dammsugare auch seeehhhr gern und ihr Tipp für leckere dammsugare in Stochkolm ist die Konditorei in der Markthalle in Östermalm (Östermalms Saluhall), in der Nähe des Eingangs, auf der linken Seite (diese ersetzen auch gleich eine volle Mahlzeit…). Und überhaupt ist die Markthalle, die es schon seit 1888 gibt, einen Besuch wert. Wie so vieles andere in dieser wunderschönen Stadt, in der LoL einige Zeit verbracht hat und die ein bisschen zur 2. Heimat geworden ist.