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Charles Dickens, Bloomsbury & Sonntagsschule

In der online Edition des Guardians ist in der Reihe Teachers TV Podcast ein Beitrag zu Charles Dickens zu sehen. Michael Rosen, Kinderbuchautor, Radiomoderator und “Children’s Laureate” besucht darin das Charles Dickens House in 48 Doughty Street, London, in dem Dickens eine (kurze) Zeit lang gewohnt hat. Natürlich darf, um diese Jahreszeit, auch Dickens’ Christmas Carol nicht fehlen, die sich Rosen zusammen mit dem Museumskurator in der Bibliothek im Dickens House anschaut. Ein Exemplar der Erstausgabe von 1843, nimmt LoL an. Denn leider wartet sie immer noch darauf, dass die IT-Abteilung ihr endlich den neuen Bildschirm vorbeibringt, nachdem sowohl ihr ursprünglicher, wie auch der Austauschbildschirm den Geist aufgegeben haben. Der temporäre Ersatzbildschirm ist nicht nur kleiner als der Standardbildschirm (immer dieses Herumscrollen, weil keine Website darauf Platz hat) sondern hat zudem auch keinen Lautsprecher, was das Anschauen von Filmchen natürlich recht erschwert und zu einem ziemlichen Ratespiel macht… Da kommt man sich ja glatt vor wie in der Computer-Steinzeit…

Aber einen Besuch ist das Dickens House, bzw. Charles Dickens Museum, wie’s offiziell heisst, allemal wert, das kann LoL jedenfalls aus eigener Erfahrung sagen. Zu sehen sind neben zeitgemässer (Original)einrichtung auch einige Memorabilien von Dickens und natürlich auch einige seiner Werke. Die Bibliothek, die im Film zu sehen ist, kann man ebenfalls besichtigen. Und natürlich gibt’s auch einen kleinen Bookshop, der jeweils auch eine kleine Auswahl an antiquarischen Ausgaben von Dickens’ Büchern anbietet. LoL hat dort letztes Jahr eins aus dem Jahre 1897 erworben, das ihr nur schon wegen dem Ex Libris gefallen hat: das Exemplar wurde von einer Londoner Sonntagsschule einem ihrer Sonntagsschüler am Ende des Jahres als Belohnung überreicht, weil er ein ganzes Jahr lang kein einziges Mal gefehlt hat. Respekt! 😉

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“Exit here for the British Library…”

British LibraryDie British Library hat zwar keine eigene Underground Station, aber immerhin wird in der Durchsage  für die Station King’s Cross/St Pancras ausdrücklich auf die British Library hingewiesen, genau so wie an anderen Stationen auf die grossen Museen und anderen Sehenswürdigkeiten.

 Die BL ist, auch für Nicht-Bibliotheksbenutzer, ein Besuch absolut wert. Zu sehen ist z.B. die Daueraustellung in der Sir John Ritblad Gallery, in der Schätze der Bibliothek (u.a. eine Gutenberg Bibel, eine Beowulf-Handschrift, Shakespeare’s First Folio, verschiedene illuminierte mittelalterliche Handschriften, Magna Carta etc. etc.) zu sehen sind. Die aktuelle Wechselausstellung Taking Liberties widmet sich dem Thema Freiheit und Rechte und gibt interessante Einblicke in die Geschichte Grossbritanniens. Mittels einem British Library GatePapierarmband mit Strichcode kann man sich jeweils an verschiedenen Stationen einloggen und seine Meinung zu verschiedenen Themen eingeben. Am Schluss der Ausstellung kann man die eigenen Resultate mit deren anderer Besucher vergleichen. Und wenn man davon noch nicht genug hat, kann man online von Zuhause weitermachen…

Ach ja, und natürlich gibt’s auch ein Café in der BL. Und ein Restaurant obendrein 🙂 .

Rothko @ Tate Modern

Unerwartet und sehr zur Freude von LoL stellte sie letzte Woche in London Rothko Tate Modernvor der Tate Modern stehend fest, dass dort gerade eine Sonderaustellung zum Spätwerk von Rothko gezeigt wird. Sehr sehenswert und absolut zu empfehlen! In den riesigen Hallen des ehemaligen Kraftwerkes kommen die grossen Bilder wunderbar zur Geltung, vor allem der 3. Raum, in dem rund 12 Werke der Seagram Murals gezeigt werden, ist überwältigend.

 Die Ausstellung ist übrigens auf dem gleichen Stockwerk wie das Café, so dass man sich nach Besichtigung der Ausstellung mit Kaffee & Bisquits stärken kann, bevor man den, bzw. die Book Shops plündert… 😉 .