13 Dinge: Twitter

Twitter ist eines dieser Dinge (wie auch MySpace, Facebook etc.), von denen LoL immer und überall hört, sich aber noch nicht dazu durchringen konnte, es selbst auszuprobieren. Ein Grund dafür ist, dass man bei diesen Diensten immer erst einen Account anlegen muss, bevor man schauen kann, worum’s geht, wie’s funktioniert und ob man da überhaupt mitmachen will. (Der momentane Skandal um Facebook wirkt zusätzlich abschreckend). Über Twitter wusste LoL bis anhin lediglich, dass man damit Jeder Jedem, den’s interessiert, mitteilen kann, was man grad macht und das in einer beschränkten Anzahl von Zeichen. Also irgendwie so wie SMS, oder so. Das hörte sich jetzt noch nicht wirklich so wahnsinnig toll an…

Ein anderer Grund, wieso LoL solche Dienste bis jetzt noch nicht benutzt hat, ist, dass es ihr damit ähnlich geht wie z.B. Dribbdebach77 und Büchereierlei.  LoL’s Freundes-, Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis ist offenbar überdurchschnittlich Web 2.0-träge. Sie kennt (soviel sie weiss) niemanden, der bei Twitter, Facebook, Library Thing etc. dabei ist oder (regelmässig) einen eigenen Blog betreibt. Sie hat sogar eine Kollegin, die immer noch ohne Handy auskommt. Kommuniziert wird persönlich, per E-Mail oder SMS, per Telefon oder per Post. Vor etwas über einem Jahr haben LoL und eine Freundin wieder angefangen, aus Spass und Freude an der Sache und sozusagen als Ausgleich zu SMS und E-Mail, sich wieder ganz altmodisch Briefe (so richtig mit Federhalter, Tinte im Fässchen und Sigellack) zu schreiben.

Aber zurück zu Twitter und Co. Seit den Lektionen über Library Thing und Delicious nutzt LoL diese Dienste regelmässig. Allerdings hauptsächlich zum eigenen Gebrauch, ohne den sozialen Aspekt. Weil sie eben Niemanden kennt, der auch dabei wäre und mit dem man sich dann vernetzen könnte. Aber immerhin lassen sich diese Tools sehr gut auch zu Organisation und Gebrauch der eigenen Bücher und Lesezeichen nutzen, ohne dass man sich um das social network-Element kümmern muss (wenn dies auch wohl nicht unbedingt die Idee dahinter ist). Bei Diensten wie Twitter etc. sieht das aber anders aus.

Nun gut. Dank 13 Dinge schaut sich LoL das jetzt also mal etwas genauer an. Das Video zeigt, worum’s geht und wie’s funktioniert. Überzeugend ist das für LoL noch nicht, eher im Gegenteil. Um zu erfahren, womit sich ihre Freunde grad beschäftigen, was sie mögen etc. trifft sie sich lieber selbst mit ihnen. Und ob ihre beste Freundin jetzt grad in diesem Moment in ihrem Büro einen Kaffee trinkt, muss sie dann doch nicht unbedingt wissen. Mit den Links auf verschiedene Twitter-Accounts sieht man endlich mal, wie das in der Praxis aussieht. LoL’s erster Eindruck: es braucht (viel) Zeit; es wird, zumindest bei privaten Accounts, hauptsächlich “Unwichtiges”  und oft Überflüssiges mitgeteilt; man könnte auch einen anderen Dienst, wie z.B. Blog oder RSS verwenden.

“Freund oder Feind?” fragt Kellergeschoss. Weder noch, sondern bis jetzt ganz einfach (nach wie vor) nicht wirklich daran interessiert, selbst mitzuzwitschern. Und dementsprechend auch gespannt auf die Kommentare, Meinungen und Erfahrungen der anderen TeilnehmerInnen und BlogleserInnen.

Und das mit der Beschränkung auf 140 Zeichen wäre für LoL wohl auch ein bisschen problematisch…😉

2 responses to “13 Dinge: Twitter

  1. “Freund oder Feind“ war die Frage, ich habe es mal ausprobiert. Für mich ist es nichts, manchmal habe ich mich darüber gewundert, was so getwittert wird. Aber das ist wohl immer ein bisschen die Frage: wie viel gebe ich von mir preis und was ist privat?!

  2. Ich habs auch mal ausprobiert – das Lustigste war, dass ich schon 6 follower hatte, bevor ich auch nur einen Tweet von mir geben konnte!

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