Tag Archives: social software

Flickr: Upgrade to Pro Account??

My Flickr Account reminds me that I’m reaching the 200 photo limit and should think about upgrading to a Flickr Pro Account. But should I really?

A Flickr Pro Account costs $24.95 a year which means that if I upgrade it now I’ll have to pay that fee every year because otherwise, only the 200 latest pictures will be shown (though nothing is deleted) instead of all my pictures uploaded. Which is basically why I would want to update in the first place.

But the question is not if I want to spend that amount of money for the next few years but rather if it’s worth it. Why does one put ones pictures on Flickr? In order to share it with others. Otherwise one could just as well leave them on ones own PC and enjoy them quietly and privately.

I joined Flickr 4 months ago, on 3rd of May, and so far, I’ve uploaded 186 pictures, and had 116 visitors altogether. The most “popular” picture was viewed 19 times but most of them were viewed about once or twice. And I haven’t got a single comment so far. Okay, I haven’t really done much myself, such as contributing pictures to the groups I’ve joined (5 so far), commenting on other member’s pictures or contacting other members (2 contacts so far).  But still. The conclusion one can draw so far is that no one is really interested in whether I upload any pictures or not and the question: why bother? Shouldn’t I just forget about those $25.95 and spend them on something else. A book, for example?

Well, I haven’t decided yet. We’ll see.

Wikipedia Print on Demand

Heute morgen(?) hat jemand (wer?) über Twitter(?)* den Link zum folgenden YouTube-Beitrag gepostet:

Bei Wikipedia gibt’s jetzt also eine neue Funktion, mittels derer man sich selbst Bücher mit verschiedenen Wikipedia-Einträgen zusammenstellen kann. Das geht ganz einfach: auf den entsprechenden Seiten rechts unter “Buch erstellen” auf “Wikiseite hinzufügen” klicken, dann auf “Buch zeigen”, Titel und Untertitel hinzufügen, Kapitel einfügen und Seiten verschieben. Zum Schluss gedrucktes Buch bestellen und/oder PDF herunter laden und/oder das Buch speichern. Genau erklärt wird das im Video oben.

Da LoL ja zugegebenermassen zu den Menschen gehört, die Wikipedia-Artikel immer gerne ausdrucken, um sie zu lesen, und überhaupt gerne Papier/ein Buch in der Hand haben, fand sie diese neue Funktion sehr interessant und musste das gleich mal selbst ausprobieren. Dafür muss man dann allerdings wieder ein Konto erstellen. Nun gut, also noch ein weiteres.

Das Zusammenstellen geht wirklich sehr einfach, allerdings gibt’s anscheinend nur Kapitel und keine Unterkapitel, was LoL ein bisschen schade findet. Auch dass es, zumindest für die Titelseite, keine Möglichkeit für Schriftauswahl etc. gibt. Das zusammengestellte Buch kann man dann als gedrucktes Buch über PediaPress bestellen und sich dabei auch grad selbst als Herausgeber aufführen lassen. Die Vorschau zeigt neben dem Umschlag auch 30 Seiten des Buches. Das Layout sieht ganz ansprechend aus und auch die Bilder sind in einem grosszügigen Format integriert, anscheinend allerdings leider nicht in Farbe. Auch ein Index wird automatisch erstellt. Anhand der Seitenzahl wird der Preis für das gedruckte Buch berechnet. In LoLs Fall wären das für ca. 223 Seiten € 11.69 (ohne Portokosten), was sie absolut okay findet.

Man kann sich das Buch aber auch umsonst als PDF herunterladen. Das Layout ist etwas anders als beim gedruckten Buch, aber ebenfalls ansprechend und die Bilder sind hier sogar in Farbe. Die dritte Möglichkeit ist das Speichern des Buches auf Wikipedia (Wikipedia:Bücher), wodurch es dann auch von anderen angesehen werden kann. Diese Kategorie enthält bereits beachtliche 3.330 Seiten, allerdings ist das Auffinden der Bücher etwas umständlich, denn die Auflistung alphabetisch nach Buchname, vor diesem erschienen aber erst Benutzername und Rubik:  Benutzer:LonelyLibrarian/Bücher/Buch und Bibliothek.

Was LoL noch ausprobieren möchte ist, ob sich ein zusammengestelltes und gespeichertes Buch anschliessend noch weiter erweitern und ändern lässt oder nicht. Wenn ja, dann wird sie noch ein bisschen daran herum basteln und, wenn sie dann hoffentlich alle relevanten Seiten gefunden und ergänzt hat und mit der Zusammenstellung zufrieden ist, ein gedrucktes Exemplar fürs Bücherregal bestellen :-).

Alles in allem eine praktische Funktion, findet LoL, vor allem auch wegen der verschiedenen Ausgabemöglichkeiten. Am interessantensten daran findet sie allerdings die Tatsache, dass Wikipedia, die ja sozusagen die gedruckte Enzyklopädie ersetzt, ihrerseits nun ihre in elektronischer Form entstandenen Inhalte in gedruckter Form anbietet. Gedruckte Bücher sind eben auch im Web 2.0-Zeitalter noch lange nicht passé :-).

 * LoL kann sich leider beim besten Willen nicht mehr erinnern, über welchen der inzwischen recht zahlreichen Informationskanäle, durch die sie sich jeden Morgen liest, sie auf diesen Link gestossen ist. Sehr wahrscheinlich war es über Twitter, angesichts der Menge von Tweets hat sie aber schon gar nicht erst versucht, den entsprechenden Tweet zu finden. And dieser Stelle jedoch Danke für den Hinweis an die betreffende Person!

Netvibes. Wozu?

Mit grossem Interesse habe ich die Liste der Top 10 Tools for Learning Professionals auf Phil Bradleys Blog gelesen. Schliesslich benutze ich inzwischen ebenfalls einige Web 2.0-Anwendungen regelmässig und es gibt hier immer wieder Neues zu entdecken. Bloglines, das ich täglich benutze, ist anscheinend inzwischen out. Aber das ist ein anderes Thema, denn hier geht es ja jetzt um Netvibes.

Zum ersten Mal begegnet bin ich Netvibes bei Lernen 2.0. Da war das zwar nicht Inhalt einer Lektion, sondern vielmehr ein Tool, mittels dessen sich die Beteiligten über die Blog-Aktivitäten der MitstreiterInnen auf dem Laufenden halten konnten. Die nächste Netvibes-Seite, die mir dann noch begegnet ist, war die von Danilola, über welche auch der/die  eine oder andere LeserIn auch auf meinem eigenen Blog gelandet ist. Damit endete dann auch die Bekanntschaft und weitere Auseinandersetzung mit Netvibes, da sich diese Anwendung vor allem dadurch auszeichnete, dass sie seeeehhhhhr lange brauchte, bis die jeweiligen Seiten geladen waren, bzw. im Grossteil der Fälle überhaupt nicht geladen wurden.

Nun bin ich über die Liste der Top 10 Tools bei Joeyanne Libraryanne wieder auf Netvibes gestossen, die es als “My dashboard to pretty much everything on the web and available wherever I’m accessing the internet” beschreibt.  Das hört sich doch nicht schlecht an und scheint jedenfalls einen Versuch wert, es sich mal wieder etwas genauer anzuschauen. Inzwischen wird die Seite auch problemlos und rasch geladen. Die Registrierung ist also vorgenommen, die Basisdaten im Profil eingegeben und mittlerweile konnte ich das System auch überreden, meinen Wohnort von “Afghanistan” auf “Switzerland” zu ändern. Allerdings weigert es sich standhaft, das Bild hochzuladen, bzw. das hochgeladene Bild zu speichern und zu verwenden. Aber jä nu.

Nun geht es also an’s Einrichten. Es gibt anscheinend zwei Ebenen: Eine öffentliche und eine private, was ich ganz gut finde. Was mir auf den ersten Blick gefällt, ist die Wettervorhersage (wobei es auch hier etwas länger gedauert hat, bis das Schweizerische Zürich gefunden und übernommen worden ist). Als passionierte Erstellerin von To do-Listen ebenfalls sehr sympathisch ist die “Liste de tâches” auf der privaten Seite. Ansonsten scheint mir das Ganze allerdings generell eher recht unübersichtlich und eigentlich weiss ich nicht so richtig, wie ich da jetzt meine Seite(n) überhaupt einrichten soll. Und womit. Im Prinzip kann ich hier wieder die gleichen Links, RSS-Feeds, Bookmarks, etc. speichern, die ich bereits in meinen Favoriten, bei Delicious und bei Bloglines gespeichert hab. Einzig die Darstellung ist anders. Erinnert ein bisschen an die PC- Desktop-Oberfläche mit den jeweiligen Shortcuts, aber halt einfach für’s Internet. Was wiederum aber auch durchaus gewisse Vorteile haben könnte.

Im Moment bin ich noch nicht so richtig davon überzeugt, aber ich werd mal noch ein bisschen weiter ausprobieren. Man weiss ja nie. Vor ein paar Wochen war ich schliesslich auch noch davon überzeugt, dass Twitter für mich absolut überflüssig ist und ich wunderbar ohne auskomme. Inzwischen ist es in kürzester Zeit zu meiner absoluten Lieblings-Online-Anwendung geworden :-) .

Eine andere, ähnliche Anwendung scheint Pageflakes zu sein (das mir den Wetterbericht automatisch für Zürich anzeigt :-) ), die ich mir vielleicht auch mal noch genauer ansehen werde. Und ausserdem gibt es auf den obengenannten Listen noch das eine oder andere interessante Tool, dass es zu entdecken gäbe.

Ein Jahr LonelyLibrarian / Lernen 2.0/13 Dinge: This is the end

Heute feiert The Lonely Librarian den ersten Bloggeburtstag :-) . Vor einem Jahr habe ich mit Lernen 2.0 die ersten Schritte in die Welt des Web 2.0 unternommen. Inzwischen habe ich (fast) alle Lektionen von Lernen 2.0 bzw. 13 Dinge durchgearbeitet und viel gelernt und somit ist es höchste, allerhöchste Zeit, Bilanz zu ziehen und endlich die finale Aufgabe in Angriff zu nehmen.Was hat sich in dem Jahr getan? Im August letzten Jahres habe ich schon mal eine Zwischenbilanz gezogen, die sich inzwischen um ein paar Anwendungen erweitern lässt.

  • Blog: macht immer noch Spass und inzwischen frage ich mich auch weniger nach Sinn und Zweck. Ein bisschen Statistik zum Jahrestag: 126 bzw. 127 Posts, 21 Kategorien, 112 Tags, 89 Comments und bis jetzt insgesamt 5288 Besucher.
  • RSS-Feeds/Bloglines: vor einem Jahr den zwar bereits bestehenden, aber ungenutzten Bloglines-Account wieder reaktiviert und mit Feeds gefüttert, ist zu einem unersetzlichen Informationsmittel geworden. Insgesamt fast 90 Feeds abonniert.
  • Delicious: verwalte meine Bookmarks fast nur noch auf diese Weise, nachdem inzwischen auch die entsprechende Taskleiste heruntergeladen werden konnte.
  • LibraryThing: enthält inzwischen rund 100 Bücher, allerdings eher wenig genutzt, und trotz allgemein herrschender Begeisterung für diesen Dienst, noch nicht so ganz 100% davon überzeugt.
  • Tagging: keine Frage, ohne Tagging läuft auf Blog, Flickr, Delicious etc. nichts :-) .
  • Bookmarklets: nicht oft genutzt, aber gut zu wissen.
  • Flickr: vor ca. 2 Wochen eingerichtet und etwas über 100 Fotos hochgeladen. Mal schaun, was daraus wird.
  • Twitter: seit etwa 5 Wochen dabei, up to date: 41 following, 40 followers, 45 updates. Macht überraschend Spass, ist einfacher, schneller und informeller als ein Blog und eine gute Möglichkeit, interessante Informationen zu bekommen und sich auszutauschen. Allerdings kann man leicht den Überblick über die zahlreichen tweets verlieren.

Nun zur finalen Aufgabe von Lernen 2.0:

Was war ihre Lieblingslektion? Warum?

Die Lektion, die sicher am meisten Spass gemacht hat, war die mit den Generatoren. Was es da alles gibt, ist unglaublich. Aber auch wenn’s zwar Spass macht, ist die Nützlichkeit dieser Anwendungen doch eher beschränkt. Dienste wie Delicious, Bookmarklets, etc. machen zwar wesentlich weniger „Spass”, sind aber dafür umso nützlichere Arbeitsinstrumente.

So lässt sich die Frage nach der Lieblingslektion auch nicht wirklich beantworten. Denn was mir schlussendlich am besten gefallen hat, ist, dass durch die Teilnahme an Lernen 2.0 die „Hemmschwelle” gegenüber dem Web 2.0 und den vielfältigen Diensten und Anwendungen gesunken ist, viele Dienste kennen und anzuwenden gelernt habe, der Umgang damit selbstverständlicher geworden ist und Bereitschaft und Neugier, mich weiter damit auseinanderzusetzen und nach Möglichkeiten zu suchen, solche Anwendungen auch in der eigenen Bibliothek einzubringen und umzusetzen, geweckt, bzw. gestärkt worden ist.

Hat Lernen 2.0 / Haben die 13 Ihre Erwartungen erfüllt? / Was hat’s gebracht?

Was habe ich von der Teilnahme an Lernen 2.0 erwartet? Eigentlich nicht viel, bzw. nichts Konkretes. Vielmehr waren es einfach Neugier und eine willkommene Gelegenheit, etwas über Web 2.0, worüber ich bis dahin herzlich wenig wusste, zu lernen.

Insofern haben sich die Erwartungen mehr als erfüllt. Gelernt habe ich viel, über verschiedene Anwendungen, die Möglichkeiten, sie zu nutzen und auszuprobieren. Vor allem aber auch das Zurechtfinden im der Web 2.0-Welt. Anwendungen wie Blog und Twitter sind vor allem für eine abgelegene OPL eine optimale Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Auf diese Weise kommt man mit FachkollegInnen in Kontakt, die man sonst wahrscheinlich gar nie „kennengelernt” hätte.

Hat Sie etwas überrascht?

Wie einfach und nützlich viele Dienste und Anwendungen sind und wie viel Spass es macht, mitzumachen!

Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich heute meinen Blog regelmässig weiterführe, einen Twitter-Account habe, Fotos auf Flickr hochlade (überhaupt eine Digitalkamera einer herkömmlichen Kamera vorziehe), meine Bookmarks fast nur noch online verwalte, meinen Bloglines-Account fast täglich aufrufe und sämtliche Blogs (fast nur noch) darüber lese, ich hätte es nie und nimmer geglaubt. Heute kann ich es mir fast nicht mehr vorstellen, alle diese Dinge nicht mehr zu tun!

Deshalb ein riesengrosses Dankeschön an Christian Hauschke und Edlef Stabenau für dieses tolle Angebot!

Twitter für Information professionals

In der April-Ausgabe von Library & Information Update findet sich ein ausführlicher Artikel von Phil Bradley zum Thema Twitter, in welchem er information professionals dazu anregt, bzw. geradezu aufruft, mitzuzwitschern.Im ersten Teil des Beitrags wird erklärt was Twitter ist, wie’s funktioniert, wie man seinen Account einrichtet (wichtig vor allem auch das Ausfüllen eines vollständigen Profils), wozu man’s brauchen kann (i.e. privat, beruflich oder im Zusammenhang mit einem Blog, um so jeweils auf einen neuen Eintrag hinzuweisen) und dass man nicht gleich aufgeben soll, wenn man zu Beginn noch nicht gleich wahrgenommen wird.

Die Stärke von Twitter ist, dass es ein einfaches Kommunikationsmittel ist, mit welchem sich, trotz, oder gerade wegen der begrenzten Zeichenanzahl, Informationen schnell und unkompliziert ausgetauscht sowie Meinungen und Erfahrungen anderer zu einem bestimmten Thema eingeholt werden können. Dies gilt natürlich nicht nur für private Anwender, sondern auch für Unternehmen, Institutionen, Bibliotheken, etc., die Twitter zumindest dafür einsetzen sollten, ihre Kunden auf dem Laufenden zu halten. “Not being involved simply means that you have no chance to actively participate in the conversations – most likely to your disadvantage”.

Für information professionals ist es unabdingbar, Twitter zu kennen und sich damit auseinanderzusetzen. Erstens, weil viele der BibliotheksbenutzerInnen es nutzen. Zweitens, um es selbst nutzen zu können; einerseits, um Benutzer und Interessierte zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu treten, andererseits zum Austausch mit BerufskollegInnen.

Information people need to know how Twitter works because it’s the latest big communication tool, and many of their users are, or will be, using it. We should be as up to date as possible, simply so we don’t get left behind. Twitter is also a good way of finding out what other information professionals are thinking, doing and writing about.

Hat man sich seinen Account eingerichtet und ein aussagekräftiges Profil (inkl. Bild) angelegt, geht es darum, andere User zu finden, denen man folgen möchte. Neben privaten Anwendern gibt es im Bibliotheksumfeld inzwischen zahlreiche Institutionen, die Twitter bereits nutzen; Bibliotheken, Universitäten, Verlage, Berufsverbände, etc. Eine gute Methode, interessante Twitterer zu finden, ist es, bei anderen Anwendern zu schauen, wem diese folgen und wer ihnen folgt. Daneben gibt es inzwischen bereits Verzeichnisse, die Twitterer auflisten.* Schlussendlich ist dann natürlich auch der Inhalt von Bedeutung, vor allem, wenn man Twitter im beruflichen Umfeld nutzen will:

Make sure that you have something to say in your Twitter feed before you start. I follow people because I’m interested in what they’re saying. Tweet about things that interest you, add in links as appropriate and so on. If you want to write about what you had for breakfast that’s fine, but don’t expect to get many followers.

Auch wenn die Followers Sinn und Zweck bei Twitter sind, sollte dies nicht überbewertet werden. Es geht schlussendlich nicht darum, so viele Followers wie möglich zu haben, oder so viele Tweed wie möglich zu abonnieren, sondern es geht darum, was man davon profitieren kann:

You want to get something out of Twitter as well as giving something to it, so choose the people you follow carefully. What do they add to your day? Are their tweets informative and full of links? Are they insightful, humorous or philosophical? If you’re not getting something useful, don’t follow them. You’ll also find that there’s a limit to the number of people you can follow – too few and there’s little reason to check out your feed, too many and you’re swamped.

Zum Schluss gibt Bradley eine kurze Zusammenfassung von Twitter ganz im Stil von Twitter, nämlich in 139 Zeichen:

It’s a superb resource for libns to communicate, promote, share & assist colleagues & users alike. Quick, simple & effective. Try it out!

*wie z.B. “Microblogs” im LISWiki

 

LoL ist jetzt seit etwa 5 Wochen Twitter-Anwenderin, findet langsam Gefallen daran und kann vielem von dem im Artikel Angesprochenen zustimmen. Vor allem was Auswahl und Anzahl derjenigen, denen man folgen möchte, anbelangt. Aber gerade die Vernetzung macht es so interessant, da man beim Stöbern in den Followers anderer immer wieder auf Twitterer stösst, deren Beiträge einen interessieren, und umgekehrt. Gerade durch die Kürze, das Informelle, und auch die Internationalität, bekommt man eine Vielzahl an Infos, Hinweisen und Tipps von BerufskollegInnen, denen man sonst nie „begegnet” wäre. Und wenn darunter ab und zu mal was „privates” ist, dann macht es das ganze nur umso menschlicher.

Aber auch wenn man, vor allem in letzter Zeit, immer wieder viel über Twitter zu lesen ist – und es für uns Twitterer bereits eine Selbstverständlichkeit geworden ist – scheint es doch noch eine grosse Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zu geben. Im Netz finden sich bereits einige (ältere und neuere) Informationen und Tutorials zur Anwendung von Twitter in Bibliotheken, wie z.B. hier, hier, hier und hier. Andererseits ist der britisch Berufsverband CILIP erst jetzt daran, einen Kurs zu Twitter zu organisieren, der im Herbst dieses Jahres stattfinden soll. In Anbetracht der Schnelle des Webs und der Ausbreitung solcher sozialen Softwaredienste eine recht lange Zeit von Idee bis Umsetzung. Immerhin gibt es, neben zahlreichen, aus eigenem Interesse zwitschernde, BibliothekarInnen, auch bereits einige Bibliotheken, die bei Twitter vertreten sind, zumindest im englischsprachigen Raum (in der Schweiz noch eher rar). Bei genauerem Hinschauen hat man jedoch nicht selten den Eindruck, dass es sich dabei weniger um einen wirklichen Institutionsauftritt handelt, sondern vielmehr um ein/e engagierte/r MitarbeiterIn, die/der unter dem Logo der Institution zwitschert. Anders gesagt, viele Institutionen scheinen den Nutzen von Twitter noch nicht erkannt zu haben.

Übrigens wäre den im Artikel genannten Kategorien von Beiträgen (privat, beruflich, blog-related) noch eine weitere hinzuzufügen, die LoL besonders gut gefällt: solche, die jeweils Anfangssätze aus Büchern zitieren, wie z.B. TwitterLitUK oder Långa Svansen.

Lernen 2.0/13 Dinge: Flickr

Am Regen kann’s nicht liegen, aber vielleicht am lauen, sonnigen, freundlichen, ungewohnten Frühlingswetter, dass LoL heute mal wieder Lust hatte, was Neues auszuprobieren und auf diese Weise noch eine weitere verpasste Lernen 2.0/13 Dinge-Lektionen nachzuholen.

Heute hat sie sich jetzt also einen Flickr-Account angelegt. Ausnahmsweise war die Anmeldung diesmal eine schnelle Angelegenheit, da sie eh schon einen Yahoo Mail-Account hat. Zuerst Profil personalisieren und entsprechendes Bildchen einrichten, und dann kann’s auch schon losgehen, mit dem Hochladen. Für’s erste mal nur ein, zwei Bildchen, damit man mal sieht, wie’s geht und wie’s aussieht, dachte LoL. Und konnte dann doch nicht aufhören und hat schliesslich alle 44 auf dem PC gespeicherten Bilder von Bibliotheken hochgeladen, benannt und getaggt und sie auch gleich in entsprechende Alben sortiert.

Dann mal geschaut, was Flickr sonst noch so zu bieten hat. Die übliche E-Mail-Adressen-Durchsicht hat diesmal immerhin ganze 4 Treffer ergeben, wobei drei davon keine Bilder geladen haben. Aber immerhin ein Kontakt mit dafür umsomehr Bildern; eine Bekannte aus Wales mit zahlreichen wunderschönen Naturaufnahmen.

Wie bei LibraryThing gib’ts auch hier wieder Interessengruppen und die Suche nach “Bibliothek” ergab einige Treffer, von denen LoL fünf beigetreten ist.

Das entsprechende Flickr-Widget ist selbstredend auch bereits in den Blog integriert worden.

Wie sind die ersten Erfahrungen mit Flickr? Es geht alles recht einfach, das Anmelden und Personalisieren, das Hochladen, Benennen und Taggen von Fotos wie auch das Erstellen von Alben. Probleme ergeben sich vor allem mit den Fotos selbst, denn LoL hat immer noch keine eigene Digitalkamera und behilft sich deshalb mit einem geliehenen, bereits etwas älterem Modell, mit dem sie nicht so richtig zuschlage kommt. Ob die Aufnahmen scharf werden oder nicht (meistens leider nicht), scheint immer vom Zufall, oder der Laune der Kamera, abhängig zu sein und wegen dem ausklappbaren Display werden die Aufnahmen meistens irgendwie schief.

Und wie weiter? Am Montag Stick mitnehmen und weitere Fotos hochladen :-). Und dann natürlich weiterfotografieren. Aber was für Bilder sollen denn eigentlich auf Flickr? Ganz unoriginell und einfallslos: Bilder von Bibliotheken. Was sonst. Zwar kommen sie bei weitem nicht an die tollen Bilder in dem von Klaus Graf heute getwitterten Link der Most Interesting Libraries of the World heran, aber egal. Hauptsächlich Bibliotheken also, und vielleicht noch das eine oder andere nette Bildchen. Mal sehen. Bei diesen Web 2.0-Anwendungen weiss man ja nie, wo’s einen hinführt… ;-) .

Jedenfalls macht’s bis jetzt recht Spass und, wie auch bei anderen Anwendungen, gibt’s wohl auch hier noch so Einiges zu entdecken. Schaun mer mal.

Twitter revisited

Ist es das deprimierend regnerisch-stürmische Wetter? Die Tatsache, dass LoL mal wieder einen ganzen Tag mutterseelenallein in ihrer Bibliothek verbringen muss? Oder weil man in den letzten Tagen gerade wieder besonders viel über Twitter gelesen hat? Oder doch einfach nur reine Neugier? Wie dem auch sei, LoL konnte schliesslich nicht mehr widerstehen und hat sich jetzt auch einen Twitter-Account angelegt. (Immer noch unter dem Pseudonym; das Misstrauen über das Preisgeben des richtigen Namens in den Weiten des Webs ist noch nicht ganz überwunden. Aber das liesse sich ja dann gegebenenfalls auch jederzeit ändern).

Der Account ist also eingerichtet und der automatische E-Mail-Durchsuchdienst nach zwitschernden Freunden hat LoL’s bereits gehegte Befürchtung voll und ganz bestätigt – ihr sämtlicher Freundes- und Bekanntenkreis ist absolut Web 2.0-fremd. Ein einziger Kontakt ist bei Twitter – und das ist eine Kolleging, mit der sie eigentlich schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hat – und die ausserdem auch nicht gerade sehr Twitter aktiv zu sein schein. Nun gut, nichtsdestotrotz hat sie sich da jetzt mal als Follower angehängt. Und jetzt? Weitersuchen – und sich an zwei naheliegende Twitterer angehängt (http://twitter.com/Archivalia_kg und http://twitter.com/edlef). Damit sind jetzt sind auch einige Tweets zu sehen.

Also, probieren wir’s mal ein Weilchen aus, gehen weiter auf Entdeckungsreise und schauen, wie’s so funktioniert und läuft und wie es sich entwickelt. :-)

Ach ja, und hier geht’s zu LoL@Twitter  – und das entsprechende Widget ist im Blog natürlich auch bereits integriert :-)

13 Dinge: Twitter

Twitter ist eines dieser Dinge (wie auch MySpace, Facebook etc.), von denen LoL immer und überall hört, sich aber noch nicht dazu durchringen konnte, es selbst auszuprobieren. Ein Grund dafür ist, dass man bei diesen Diensten immer erst einen Account anlegen muss, bevor man schauen kann, worum’s geht, wie’s funktioniert und ob man da überhaupt mitmachen will. (Der momentane Skandal um Facebook wirkt zusätzlich abschreckend). Über Twitter wusste LoL bis anhin lediglich, dass man damit Jeder Jedem, den’s interessiert, mitteilen kann, was man grad macht und das in einer beschränkten Anzahl von Zeichen. Also irgendwie so wie SMS, oder so. Das hörte sich jetzt noch nicht wirklich so wahnsinnig toll an…

Ein anderer Grund, wieso LoL solche Dienste bis jetzt noch nicht benutzt hat, ist, dass es ihr damit ähnlich geht wie z.B. Dribbdebach77 und Büchereierlei.  LoL’s Freundes-, Familien-, Bekannten- und Kollegenkreis ist offenbar überdurchschnittlich Web 2.0-träge. Sie kennt (soviel sie weiss) niemanden, der bei Twitter, Facebook, Library Thing etc. dabei ist oder (regelmässig) einen eigenen Blog betreibt. Sie hat sogar eine Kollegin, die immer noch ohne Handy auskommt. Kommuniziert wird persönlich, per E-Mail oder SMS, per Telefon oder per Post. Vor etwas über einem Jahr haben LoL und eine Freundin wieder angefangen, aus Spass und Freude an der Sache und sozusagen als Ausgleich zu SMS und E-Mail, sich wieder ganz altmodisch Briefe (so richtig mit Federhalter, Tinte im Fässchen und Sigellack) zu schreiben.

Aber zurück zu Twitter und Co. Seit den Lektionen über Library Thing und Delicious nutzt LoL diese Dienste regelmässig. Allerdings hauptsächlich zum eigenen Gebrauch, ohne den sozialen Aspekt. Weil sie eben Niemanden kennt, der auch dabei wäre und mit dem man sich dann vernetzen könnte. Aber immerhin lassen sich diese Tools sehr gut auch zu Organisation und Gebrauch der eigenen Bücher und Lesezeichen nutzen, ohne dass man sich um das social network-Element kümmern muss (wenn dies auch wohl nicht unbedingt die Idee dahinter ist). Bei Diensten wie Twitter etc. sieht das aber anders aus.

Nun gut. Dank 13 Dinge schaut sich LoL das jetzt also mal etwas genauer an. Das Video zeigt, worum’s geht und wie’s funktioniert. Überzeugend ist das für LoL noch nicht, eher im Gegenteil. Um zu erfahren, womit sich ihre Freunde grad beschäftigen, was sie mögen etc. trifft sie sich lieber selbst mit ihnen. Und ob ihre beste Freundin jetzt grad in diesem Moment in ihrem Büro einen Kaffee trinkt, muss sie dann doch nicht unbedingt wissen. Mit den Links auf verschiedene Twitter-Accounts sieht man endlich mal, wie das in der Praxis aussieht. LoL’s erster Eindruck: es braucht (viel) Zeit; es wird, zumindest bei privaten Accounts, hauptsächlich “Unwichtiges”  und oft Überflüssiges mitgeteilt; man könnte auch einen anderen Dienst, wie z.B. Blog oder RSS verwenden.

“Freund oder Feind?” fragt Kellergeschoss. Weder noch, sondern bis jetzt ganz einfach (nach wie vor) nicht wirklich daran interessiert, selbst mitzuzwitschern. Und dementsprechend auch gespannt auf die Kommentare, Meinungen und Erfahrungen der anderen TeilnehmerInnen und BlogleserInnen.

Und das mit der Beschränkung auf 140 Zeichen wäre für LoL wohl auch ein bisschen problematisch… ;-)

Bibliotheksblogs, RSS etc.

Immer mal wieder stolpert man über Blogs, die von Bibliotheken geführt werden. Meistens sind es Blogs von amerikanischen Unibibliotheken, oft aus den jeweiligen Sondersammlungen, worin dann über spezielle Bestände, Neuerwerbungen etc. berichtet wird. Auch im deutschsprachigen Raum, d.h. vor allem in Deutschland, gibt es bereits den einen oder anderen Bibliotheksblog.

Aber wie sieht’s denn in der Schweiz aus? LoL hat mal ein bisschen gestöbert und sich ein paar Uni- und Kantons-Bibliothekswebsite angeschaut (zugegebenermassen nur eine kleine Stichprobe und bei weitem keine umfassende und aussagekräftige Studie). Das Resultat soweit sieht folgendermassen aus:

Einen einzigen Bibliotheksblog hat LoL gefunden, und zwar bei der Kantonsbibliothek Baselland. Auf dem Blog@KBL können sich Bibliotheksbenutzer über Bücher, Filme, CDs austauschen. Der Blog wendet sich vor allem an die jungen Benutzer und ist nicht als Informationsmittel von Seiten der Bibliotheksmitarbeiter gedacht, sondern als Austauschplatform für die Benutzer selbst, die dort aktiv mitbloggen können. Wie es auf den ersten Blick ausschaut, wird das auch ganz gut genutzt.

Wie sieht es denn mit RSS aus? Hier hat LoL vier Bibliotheken gefunden, die einen RSS-Dienst anbieten, jeweils für die Rubrik “Aktuell” bzw. “Veranstaltungen”, nämlich: ETH Bibliothek, UB Basel, Hauptbibliothek Uni Zürich, Mediathek Wallis.

Fazit: Von insgesamt 16 Kantons- und Unibibliotheken haben vier einen RSS-Dienst auf ihrer Website und eine einen Blog. Es gibt also noch einiges zu tun…

Übrigens: LoL’s Bibliothek hat ebenfalls weder Bibliotheksblog noch RSS-Dienst, ist allerdings auch weder Uni- noch Kantonsbibliothek, sondern eine (fast) OPL. Aber wie sieht’s denn bei anderen bloggenden Kolleginnen und Kollegen aus?

Gerne auch entsprechende Links als Kommentar angeben.

The Librarian Song – Sticky Post