Bei Victorian Geek gerade über das “Page 56 Meme” gestolpert: Man nehme das nächste Buch, schlage die Seite 56 auf und zitiere den 5. Satz auf der Seite.
- Grab the nearest book.
- Open it to page 56.
- Find the fifth sentence.
- Post the text of the sentence in your journal along with these instructions.
Don’t dig for your favourite book, the coolest book, or the most intellectual one: pick the CLOSEST.
Das Buch, das grad vor mir liegt, eignet sich schon mal nicht; das hat nämlich nur 55 Seiten! Das zweitnächste sieht schon vielversprechender aus, hat es doch mit seinen 106 Seiten definitiv eine Seite 56. Den 5. Satz zu finden könnte hier aber dennoch ein Problem darstellen, denn der auf der vorherigen Seite in der 4. untersten Zeile begonnene Satz zieht sich bis über die Buchmitte hin in die 21. Zeile. Bei solchen Satzschlangen ist die Befürchtung, gar keinen 5. Satz auf der Seite zu finden, durchaus berechtigt. Aber da, ganz zuunterst, in der 2. letzten Zeile ist er, der 5. Satz! Zumindest die Hälfte davon. Und somit sei er hier, in seiner ganzen, sich bis auf Seite 57 erstreckenden Länge zitiert:
Wälder, Aeker und Wiesen, von Weinbergen gar nicht zu reden, bleiben vielen, die, wie man behauptet, ihr ganzes Leben nie aus London kommen, unbekannt.
Aus: J. C. Fischer. Tagebuch einer Reise zu der Ausstellung in London und nach einigen Fabrikstädten in England im Sommer 1851. Schaffhausen: Murbach & Gelzer, 1853.
Leseförderungskampagne statt. An verschiedenen Wander- und Spazierwegen in und um Davos und
Klosters wurden einige Bänke zu “Lesebänken” umfunktioniert.
blättern und lesen.
bestimmten Buch festgelesen haben, ist es ausdrücklich erlaubt, das Buch mit nach Hause/in die Ferienwohung/in’s Hotelzimmer zu nehmen, um es in Ruhe fertig zu lesen. Das Buch kann nachher wieder in der gleichen oder in einer der anderen Bücherkisten deponiert werden. Insgesamt gibt es sechs solcher Lesebänke, drei in Davos und drei in Klosters.
