Feeds:
Posts
Comments

The man was Oscar Wilde, poet and playwright, and literary sensation of his age. The dead boy was Billy Wood, a male prostitute of no importance.

Though not unimportant to Oscar Wilde. After finding the body of the young boy,  Oscar Wilde is determined to track down his murderer, together with his friend Robert Sherard, a writer and great-grandson of William Wordsworth, who is more into love affairs than murder mysteries, although he’s as clueless in the one area as in the other. But they’re not alone, there’s Arthur Conan Doyle as well, who has just published his first story, A Study in Scarlet, featuring Sherlock Holmes, who’s Oscar Wilde’s great role model.

There’s even a librarian, John Gray, who plays a vital role in discovering the, or rather one of the, murderer(s):

Gray was twenty-three and worked at the Foreign Office. He was not a diplomatist; he was a clerk in the library, a youn man of humble origins who made his way in the world by dint of his own endeavours. [...] ‘He is a complex, multiform creature, ‘ said Oscar, ‘interested in art and music, poetry and languages, postage stamps and me!’.

Oscar Wilde and the Candlelight Murders is the first of a series of, so far, three novels featuring Wilde, Sherard and Conan Doyle as amateur detectives. They’re a great read if you like murder mysteries, Oscar Wilde and Victorian London. I Just finished the first, the second is already waiting at home and the third is on its way from the online-bookshop :-) . I hope the sequels are as good as the first one and that there’ll be more coming!  Just note that the American editions are published under different titles (for whatever reason).

1) Oscar Wilde and the Candlelight Murders, London: Murray, 2007. 978-0-7195-6930-2. (American edition: Oscar Wilde and a Death of no Importance).

2) Oscar Wilde and the Ring of Death, London: Murray, 2009. 978-0-7195-6960-9. (American Edition: Oscar Wilde and a Game called Murder).

3) Oscar Wilde and the Dead Man’s Smile, London: Murray, 2009. 978-0-7195-6921-0.

But not only the characters in the novels are famous and/or have illustrious ancestors. The author’s related to a poet called Goerge R. Sims (1847-1922), who was also a journalist and, very approriately, the first journalist claiming to know the true identity of Jack the Ripper.

Blogroll??

Eigentlich wollte ich ja nur eine ganz kleine Änderung an meinem Blog-Account vornehmen, nämlich eine neue E-Mail-Adresse hinterlegen. Sowas ist aber immer schlecht, denn nachher funktioniert immer irgendetwas nicht mehr so, wie’s sollte und vorher war. Erst das Theater mit dem Avatar, der durch die geänderte E-Mail-Adresse plötzlich weg und nicht mehr auffindbar war und sich auch partout nicht mehr wieder hochladen lassen wollte. Jedenfalls nicht so schnell zwischen Tür und Angel und beinahe hätte ich deswegen sogar meinen Zug verpasst. Irgendwie war er dann aber am nächsten Tag doch wieder da. Anyway.

Dafür sind die Blogrolls aber jetzt verschwunden. Auch nach 4 Tagen immer noch. Unter Links sind sie zwar alle noch vorhanden und zeigen mir auch an, dass sie aktiv sind. Nur auf der Blogseite erscheinen sie leider nicht mehr. Die Anzeige meiner Flickr-Fotos funktioniert ja schon lange nicht mehr, nachdem ich einmal aus Versehen auf Anzeigen irgendwelcher x-beliebiger Fotos von Flickr gewechselt habe. Vorher funktionierte die Anzeige meiner eigenen Fotos einwandfrei, jetzt nicht mehr, auch nach mehrmaligen Wiederherstellversuchen. Was tun?

Zeit also mal wieder mal, um die Help-Funktion von WordPress in Anspruch zu nehmen. Das hat beim letzten Mal einwandfrei geklappt. Man bekommt dabei nicht irgendwelche Links zu FAQ-Seiten, die einem in den meisten Fällen eh nicht weiterhelfen, sondern umgehend ein E-Mail eines WordPress-Mitarbeiters, der sich des Problems annimmt, bis es zur vollständigen Zufriedenheit gelöst ist. Wirklich toll.

Bald ist dann also hoffentlich auch hier wieder alles so, wie’s sein soll :-) .

Heute morgen(?) hat jemand (wer?) über Twitter(?)* den Link zum folgenden YouTube-Beitrag gepostet:

Bei Wikipedia gibt’s jetzt also eine neue Funktion, mittels derer man sich selbst Bücher mit verschiedenen Wikipedia-Einträgen zusammenstellen kann. Das geht ganz einfach: auf den entsprechenden Seiten rechts unter “Buch erstellen” auf “Wikiseite hinzufügen” klicken, dann auf “Buch zeigen”, Titel und Untertitel hinzufügen, Kapitel einfügen und Seiten verschieben. Zum Schluss gedrucktes Buch bestellen und/oder PDF herunter laden und/oder das Buch speichern. Genau erklärt wird das im Video oben.

Da LoL ja zugegebenermassen zu den Menschen gehört, die Wikipedia-Artikel immer gerne ausdrucken, um sie zu lesen, und überhaupt gerne Papier/ein Buch in der Hand haben, fand sie diese neue Funktion sehr interessant und musste das gleich mal selbst ausprobieren. Dafür muss man dann allerdings wieder ein Konto erstellen. Nun gut, also noch ein weiteres.

Das Zusammenstellen geht wirklich sehr einfach, allerdings gibt’s anscheinend nur Kapitel und keine Unterkapitel, was LoL ein bisschen schade findet. Auch dass es, zumindest für die Titelseite, keine Möglichkeit für Schriftauswahl etc. gibt. Das zusammengestellte Buch kann man dann als gedrucktes Buch über PediaPress bestellen und sich dabei auch grad selbst als Herausgeber aufführen lassen. Die Vorschau zeigt neben dem Umschlag auch 30 Seiten des Buches. Das Layout sieht ganz ansprechend aus und auch die Bilder sind in einem grosszügigen Format integriert, anscheinend allerdings leider nicht in Farbe. Auch ein Index wird automatisch erstellt. Anhand der Seitenzahl wird der Preis für das gedruckte Buch berechnet. In LoLs Fall wären das für ca. 223 Seiten € 11.69 (ohne Portokosten), was sie absolut okay findet.

Man kann sich das Buch aber auch umsonst als PDF herunterladen. Das Layout ist etwas anders als beim gedruckten Buch, aber ebenfalls ansprechend und die Bilder sind hier sogar in Farbe. Die dritte Möglichkeit ist das Speichern des Buches auf Wikipedia (Wikipedia:Bücher), wodurch es dann auch von anderen angesehen werden kann. Diese Kategorie enthält bereits beachtliche 3.330 Seiten, allerdings ist das Auffinden der Bücher etwas umständlich, denn die Auflistung alphabetisch nach Buchname, vor diesem erschienen aber erst Benutzername und Rubik:  Benutzer:LonelyLibrarian/Bücher/Buch und Bibliothek.

Was LoL noch ausprobieren möchte ist, ob sich ein zusammengestelltes und gespeichertes Buch anschliessend noch weiter erweitern und ändern lässt oder nicht. Wenn ja, dann wird sie noch ein bisschen daran herum basteln und, wenn sie dann hoffentlich alle relevanten Seiten gefunden und ergänzt hat und mit der Zusammenstellung zufrieden ist, ein gedrucktes Exemplar fürs Bücherregal bestellen :-) .

Alles in allem eine praktische Funktion, findet LoL, vor allem auch wegen der verschiedenen Ausgabemöglichkeiten. Am interessantensten daran findet sie allerdings die Tatsache, dass Wikipedia, die ja sozusagen die gedruckte Enzyklopädie ersetzt, ihrerseits nun ihre in elektronischer Form entstandenen Inhalte in gedruckter Form anbietet. Gedruckte Bücher sind eben auch im Web 2.0-Zeitalter noch lange nicht passé :-) .

 * LoL kann sich leider beim besten Willen nicht mehr erinnern, über welchen der inzwischen recht zahlreichen Informationskanäle, durch die sie sich jeden Morgen liest, sie auf diesen Link gestossen ist. Sehr wahrscheinlich war es über Twitter, angesichts der Menge von Tweets hat sie aber schon gar nicht erst versucht, den entsprechenden Tweet zu finden. And dieser Stelle jedoch Danke für den Hinweis an die betreffende Person!

Das Gutenberg Museum in Fribourg widmet sich, wie schon der Name besagt, ganz und gar der Erfindung Johannes Gutenbergs, der Buchdruckerkunst. Vor kurzem war LoL wieder mal dort – voll und ganz begeistert :-) .

Im Parterre befindet sich, gleich neben dem Eingang, eine Rekonstruktion von Agostino Ramelli’s berühmten Bücherrad, einer Holzkonstruktion mittels derer sich mehrere Bücher bequem gleichzeitig lesen und vergleichen lassen. Die Bücher liegen auf am Rad hängenden Tablaren, die so konstruiert sind, dass sie Eingang Gutenberg Museumimmer schön in der gleichen Position hängen („Planetengetriebe“), damit die Bücher nicht hinten runterfallen, wenn das Rad gedreht wird. Also im Prinzip wie ein Riesenrad. Das Rad, und seine Konstruktion, ist in Ramelli’s Buch Le diverse et artificiose machine del Capitano Agostino Rammelli dal Ponte della Tresia…, erschienen in Paris, 1588, in Italienisch und Französisch, genauestens beschrieben bzw. dargestellt. (LoL’s Bibliothek besitzt ebenfalls ein Exemplar dieses Buches und das Rad darf bei Führungen natürlich nicht fehlen – fasziniert die Leute immer wieder). Ebenfalls im Parterre befindet sich ein Raum für Sonderausstellungen.

In der Dauerausstellung im 1. Stock und 2. Stock findet sich dann alles rund um den Buchdruck bzw. die Buchproduktion. Der 1. Stock widmet sich dem Übergang vom Manuskript zum Buchdruck und der Zeit der Handpressen. Dargestellt mit lebensgrossen Wachspuppen findet man hier unter anderem den Scriptor, den Buchbinder, den Schriftgiesser und den Buchdrucker mit ihren verschiedenen Gutenberg Museum1Werkzeugen, Maschinen, Setzkästen und natürlich Druckerpressen. Sowie zahlreiche Informationen zu Schrift, Typographie, Schriftguss etc. Im 2. Stock ist man dann im Zeitalter des maschinellen Buchdrucks angelangt, mit zahlreichen Druckmaschinen, Fotoapparaten, Setzmaschinen etc. Hier steht nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt, sondern die Maschine; allesamt schwarzglänzende, geschwungene, ästhetisch schöne Maschinen. Daneben ein kleines Modell einer vollautomatisierten Anlage für den Druck von Zeitungen und Zeitschriften aus den 1970ern. Wesentlich unästhetischer. Leider ist das Fotografieren im Museum nicht gestattet, aber auf der Website des Museums finden man eine kleine Bildergalerie, die einen Eindruck von der Ausstellung (allerdings nur vom 1. Stock) vermitteln.

Die verschiedenen Drucktechniken kennenlernen kann man in den Ateliers im Sous-sol des Museums, die bei LoL’s Besuch allerdings leider geschlossen waren, bzw. wahrscheinlich nur im Rahmen einer (Kinder)Führung zu besuchen sind. Schad. Ebenfalls nicht fehlen darf natürlich der Museumsshop. Vor allem angetan hat es LoL hier die Ecke mit den antiquarischen Büchern aus dem Lager des Museums, allesamt für CHF 5.00, wo sie unter anderem ein umfassendes Handbuch zum Buchdruck aus den 1930er Jahren erstanden hat :-) .

Definitiv ein sehr besuchenswertes Museum für alle, die sich für Buchdruck interessieren!

Noch ein paar Wochen bis zu den langersehnten Sommerferien. Neben den, inzwischen schon fast obligatorischen, zwei Wochen in England geht’s dieses Jahr zuerst noch für ein paar Tage in die Pfalz. Ein Besuch in Mainz und dem dortigen Gutenberg Museum steht natürlich schon fest auf dem Programm. Und LoL fängt schon mal an zu sparen, denn auch der Museumsshop sieht sehr vielversprechend aus – der Miniatur Druckerpresse aus Holz wird sie jedenfalls wohl nicht widerstehen können :-) .

Am Freitag und Samstag kann man an verschiedenen Stellen in der Schweiz sein altes Handy gegen eins aus Schoggi eintauschen. Organisiert wird die Aktion von der Swico Recycling: “Mit der Eintauschaktion soll die Öffentlichkeit für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Abfällen und Rohstoffen sensibilisiert werden.”

Das hört sich doch nach einer sehr guten Sache an, findet LoL, die zuhause auch noch zwei alte Natels rumliegen hat, die sie schon lange mal entsorgen wollte. Und bei so einem Tauschangebot kann sie eh nicht widerstehen :-)

Mit grossem Interesse habe ich die Liste der Top 10 Tools for Learning Professionals auf Phil Bradleys Blog gelesen. Schliesslich benutze ich inzwischen ebenfalls einige Web 2.0-Anwendungen regelmässig und es gibt hier immer wieder Neues zu entdecken. Bloglines, das ich täglich benutze, ist anscheinend inzwischen out. Aber das ist ein anderes Thema, denn hier geht es ja jetzt um Netvibes.

Zum ersten Mal begegnet bin ich Netvibes bei Lernen 2.0. Da war das zwar nicht Inhalt einer Lektion, sondern vielmehr ein Tool, mittels dessen sich die Beteiligten über die Blog-Aktivitäten der MitstreiterInnen auf dem Laufenden halten konnten. Die nächste Netvibes-Seite, die mir dann noch begegnet ist, war die von Danilola, über welche auch der/die  eine oder andere LeserIn auch auf meinem eigenen Blog gelandet ist. Damit endete dann auch die Bekanntschaft und weitere Auseinandersetzung mit Netvibes, da sich diese Anwendung vor allem dadurch auszeichnete, dass sie seeeehhhhhr lange brauchte, bis die jeweiligen Seiten geladen waren, bzw. im Grossteil der Fälle überhaupt nicht geladen wurden.

Nun bin ich über die Liste der Top 10 Tools bei Joeyanne Libraryanne wieder auf Netvibes gestossen, die es als “My dashboard to pretty much everything on the web and available wherever I’m accessing the internet” beschreibt.  Das hört sich doch nicht schlecht an und scheint jedenfalls einen Versuch wert, es sich mal wieder etwas genauer anzuschauen. Inzwischen wird die Seite auch problemlos und rasch geladen. Die Registrierung ist also vorgenommen, die Basisdaten im Profil eingegeben und mittlerweile konnte ich das System auch überreden, meinen Wohnort von “Afghanistan” auf “Switzerland” zu ändern. Allerdings weigert es sich standhaft, das Bild hochzuladen, bzw. das hochgeladene Bild zu speichern und zu verwenden. Aber jä nu.

Nun geht es also an’s Einrichten. Es gibt anscheinend zwei Ebenen: Eine öffentliche und eine private, was ich ganz gut finde. Was mir auf den ersten Blick gefällt, ist die Wettervorhersage (wobei es auch hier etwas länger gedauert hat, bis das Schweizerische Zürich gefunden und übernommen worden ist). Als passionierte Erstellerin von To do-Listen ebenfalls sehr sympathisch ist die “Liste de tâches” auf der privaten Seite. Ansonsten scheint mir das Ganze allerdings generell eher recht unübersichtlich und eigentlich weiss ich nicht so richtig, wie ich da jetzt meine Seite(n) überhaupt einrichten soll. Und womit. Im Prinzip kann ich hier wieder die gleichen Links, RSS-Feeds, Bookmarks, etc. speichern, die ich bereits in meinen Favoriten, bei Delicious und bei Bloglines gespeichert hab. Einzig die Darstellung ist anders. Erinnert ein bisschen an die PC- Desktop-Oberfläche mit den jeweiligen Shortcuts, aber halt einfach für’s Internet. Was wiederum aber auch durchaus gewisse Vorteile haben könnte.

Im Moment bin ich noch nicht so richtig davon überzeugt, aber ich werd mal noch ein bisschen weiter ausprobieren. Man weiss ja nie. Vor ein paar Wochen war ich schliesslich auch noch davon überzeugt, dass Twitter für mich absolut überflüssig ist und ich wunderbar ohne auskomme. Inzwischen ist es in kürzester Zeit zu meiner absoluten Lieblings-Online-Anwendung geworden :-) .

Eine andere, ähnliche Anwendung scheint Pageflakes zu sein (das mir den Wetterbericht automatisch für Zürich anzeigt :-) ), die ich mir vielleicht auch mal noch genauer ansehen werde. Und ausserdem gibt es auf den obengenannten Listen noch das eine oder andere interessante Tool, dass es zu entdecken gäbe.

What’s the best way to spend a pleasant evening?

“How pleasant it is to spend an evening in this way! I declare after all there is no enjoyment like reading!”
         “Spoken like one who has never known the ecstasy of holding  a still-beating heart in her hand”, said Darcy.

Reading Pride and Prejudice and Zombies by Jane Austen and Seth Grahame-Smith (978-1-59474-334-4) at the moment. Rather strange, the subtitle “Now with Ultraviolent Zombie Hayhem” is certainly appropriate. There are “unmentionables”, slaughter and bloodshed galore.  The Bennet daughters are all Shaolin-trained ultra-warriors and Elizabeth in particular is rather ruthless and willing to kill anyone, undead or alive, who hurts her or her sisters’ honour and pride. Even though it’s very close to the original, there’s no comparison language-wise. It’s rather weird and gory, but also quite amusing at times.

Heute feiert The Lonely Librarian den ersten Bloggeburtstag :-) . Vor einem Jahr habe ich mit Lernen 2.0 die ersten Schritte in die Welt des Web 2.0 unternommen. Inzwischen habe ich (fast) alle Lektionen von Lernen 2.0 bzw. 13 Dinge durchgearbeitet und viel gelernt und somit ist es höchste, allerhöchste Zeit, Bilanz zu ziehen und endlich die finale Aufgabe in Angriff zu nehmen.Was hat sich in dem Jahr getan? Im August letzten Jahres habe ich schon mal eine Zwischenbilanz gezogen, die sich inzwischen um ein paar Anwendungen erweitern lässt.

  • Blog: macht immer noch Spass und inzwischen frage ich mich auch weniger nach Sinn und Zweck. Ein bisschen Statistik zum Jahrestag: 126 bzw. 127 Posts, 21 Kategorien, 112 Tags, 89 Comments und bis jetzt insgesamt 5288 Besucher.
  • RSS-Feeds/Bloglines: vor einem Jahr den zwar bereits bestehenden, aber ungenutzten Bloglines-Account wieder reaktiviert und mit Feeds gefüttert, ist zu einem unersetzlichen Informationsmittel geworden. Insgesamt fast 90 Feeds abonniert.
  • Delicious: verwalte meine Bookmarks fast nur noch auf diese Weise, nachdem inzwischen auch die entsprechende Taskleiste heruntergeladen werden konnte.
  • LibraryThing: enthält inzwischen rund 100 Bücher, allerdings eher wenig genutzt, und trotz allgemein herrschender Begeisterung für diesen Dienst, noch nicht so ganz 100% davon überzeugt.
  • Tagging: keine Frage, ohne Tagging läuft auf Blog, Flickr, Delicious etc. nichts :-) .
  • Bookmarklets: nicht oft genutzt, aber gut zu wissen.
  • Flickr: vor ca. 2 Wochen eingerichtet und etwas über 100 Fotos hochgeladen. Mal schaun, was daraus wird.
  • Twitter: seit etwa 5 Wochen dabei, up to date: 41 following, 40 followers, 45 updates. Macht überraschend Spass, ist einfacher, schneller und informeller als ein Blog und eine gute Möglichkeit, interessante Informationen zu bekommen und sich auszutauschen. Allerdings kann man leicht den Überblick über die zahlreichen tweets verlieren.

Nun zur finalen Aufgabe von Lernen 2.0:

Was war ihre Lieblingslektion? Warum?

Die Lektion, die sicher am meisten Spass gemacht hat, war die mit den Generatoren. Was es da alles gibt, ist unglaublich. Aber auch wenn’s zwar Spass macht, ist die Nützlichkeit dieser Anwendungen doch eher beschränkt. Dienste wie Delicious, Bookmarklets, etc. machen zwar wesentlich weniger „Spass”, sind aber dafür umso nützlichere Arbeitsinstrumente.

So lässt sich die Frage nach der Lieblingslektion auch nicht wirklich beantworten. Denn was mir schlussendlich am besten gefallen hat, ist, dass durch die Teilnahme an Lernen 2.0 die „Hemmschwelle” gegenüber dem Web 2.0 und den vielfältigen Diensten und Anwendungen gesunken ist, viele Dienste kennen und anzuwenden gelernt habe, der Umgang damit selbstverständlicher geworden ist und Bereitschaft und Neugier, mich weiter damit auseinanderzusetzen und nach Möglichkeiten zu suchen, solche Anwendungen auch in der eigenen Bibliothek einzubringen und umzusetzen, geweckt, bzw. gestärkt worden ist.

Hat Lernen 2.0 / Haben die 13 Ihre Erwartungen erfüllt? / Was hat’s gebracht?

Was habe ich von der Teilnahme an Lernen 2.0 erwartet? Eigentlich nicht viel, bzw. nichts Konkretes. Vielmehr waren es einfach Neugier und eine willkommene Gelegenheit, etwas über Web 2.0, worüber ich bis dahin herzlich wenig wusste, zu lernen.

Insofern haben sich die Erwartungen mehr als erfüllt. Gelernt habe ich viel, über verschiedene Anwendungen, die Möglichkeiten, sie zu nutzen und auszuprobieren. Vor allem aber auch das Zurechtfinden im der Web 2.0-Welt. Anwendungen wie Blog und Twitter sind vor allem für eine abgelegene OPL eine optimale Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Auf diese Weise kommt man mit FachkollegInnen in Kontakt, die man sonst wahrscheinlich gar nie „kennengelernt” hätte.

Hat Sie etwas überrascht?

Wie einfach und nützlich viele Dienste und Anwendungen sind und wie viel Spass es macht, mitzumachen!

Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt, dass ich heute meinen Blog regelmässig weiterführe, einen Twitter-Account habe, Fotos auf Flickr hochlade (überhaupt eine Digitalkamera einer herkömmlichen Kamera vorziehe), meine Bookmarks fast nur noch online verwalte, meinen Bloglines-Account fast täglich aufrufe und sämtliche Blogs (fast nur noch) darüber lese, ich hätte es nie und nimmer geglaubt. Heute kann ich es mir fast nicht mehr vorstellen, alle diese Dinge nicht mehr zu tun!

Deshalb ein riesengrosses Dankeschön an Christian Hauschke und Edlef Stabenau für dieses tolle Angebot!

In der April-Ausgabe von Library & Information Update findet sich ein ausführlicher Artikel von Phil Bradley zum Thema Twitter, in welchem er information professionals dazu anregt, bzw. geradezu aufruft, mitzuzwitschern.Im ersten Teil des Beitrags wird erklärt was Twitter ist, wie’s funktioniert, wie man seinen Account einrichtet (wichtig vor allem auch das Ausfüllen eines vollständigen Profils), wozu man’s brauchen kann (i.e. privat, beruflich oder im Zusammenhang mit einem Blog, um so jeweils auf einen neuen Eintrag hinzuweisen) und dass man nicht gleich aufgeben soll, wenn man zu Beginn noch nicht gleich wahrgenommen wird.

Die Stärke von Twitter ist, dass es ein einfaches Kommunikationsmittel ist, mit welchem sich, trotz, oder gerade wegen der begrenzten Zeichenanzahl, Informationen schnell und unkompliziert ausgetauscht sowie Meinungen und Erfahrungen anderer zu einem bestimmten Thema eingeholt werden können. Dies gilt natürlich nicht nur für private Anwender, sondern auch für Unternehmen, Institutionen, Bibliotheken, etc., die Twitter zumindest dafür einsetzen sollten, ihre Kunden auf dem Laufenden zu halten. “Not being involved simply means that you have no chance to actively participate in the conversations – most likely to your disadvantage”.

Für information professionals ist es unabdingbar, Twitter zu kennen und sich damit auseinanderzusetzen. Erstens, weil viele der BibliotheksbenutzerInnen es nutzen. Zweitens, um es selbst nutzen zu können; einerseits, um Benutzer und Interessierte zu informieren und mit ihnen in Kontakt zu treten, andererseits zum Austausch mit BerufskollegInnen.

Information people need to know how Twitter works because it’s the latest big communication tool, and many of their users are, or will be, using it. We should be as up to date as possible, simply so we don’t get left behind. Twitter is also a good way of finding out what other information professionals are thinking, doing and writing about.

Hat man sich seinen Account eingerichtet und ein aussagekräftiges Profil (inkl. Bild) angelegt, geht es darum, andere User zu finden, denen man folgen möchte. Neben privaten Anwendern gibt es im Bibliotheksumfeld inzwischen zahlreiche Institutionen, die Twitter bereits nutzen; Bibliotheken, Universitäten, Verlage, Berufsverbände, etc. Eine gute Methode, interessante Twitterer zu finden, ist es, bei anderen Anwendern zu schauen, wem diese folgen und wer ihnen folgt. Daneben gibt es inzwischen bereits Verzeichnisse, die Twitterer auflisten.* Schlussendlich ist dann natürlich auch der Inhalt von Bedeutung, vor allem, wenn man Twitter im beruflichen Umfeld nutzen will:

Make sure that you have something to say in your Twitter feed before you start. I follow people because I’m interested in what they’re saying. Tweet about things that interest you, add in links as appropriate and so on. If you want to write about what you had for breakfast that’s fine, but don’t expect to get many followers.

Auch wenn die Followers Sinn und Zweck bei Twitter sind, sollte dies nicht überbewertet werden. Es geht schlussendlich nicht darum, so viele Followers wie möglich zu haben, oder so viele Tweed wie möglich zu abonnieren, sondern es geht darum, was man davon profitieren kann:

You want to get something out of Twitter as well as giving something to it, so choose the people you follow carefully. What do they add to your day? Are their tweets informative and full of links? Are they insightful, humorous or philosophical? If you’re not getting something useful, don’t follow them. You’ll also find that there’s a limit to the number of people you can follow – too few and there’s little reason to check out your feed, too many and you’re swamped.

Zum Schluss gibt Bradley eine kurze Zusammenfassung von Twitter ganz im Stil von Twitter, nämlich in 139 Zeichen:

It’s a superb resource for libns to communicate, promote, share & assist colleagues & users alike. Quick, simple & effective. Try it out!

*wie z.B. “Microblogs” im LISWiki

 

LoL ist jetzt seit etwa 5 Wochen Twitter-Anwenderin, findet langsam Gefallen daran und kann vielem von dem im Artikel Angesprochenen zustimmen. Vor allem was Auswahl und Anzahl derjenigen, denen man folgen möchte, anbelangt. Aber gerade die Vernetzung macht es so interessant, da man beim Stöbern in den Followers anderer immer wieder auf Twitterer stösst, deren Beiträge einen interessieren, und umgekehrt. Gerade durch die Kürze, das Informelle, und auch die Internationalität, bekommt man eine Vielzahl an Infos, Hinweisen und Tipps von BerufskollegInnen, denen man sonst nie „begegnet” wäre. Und wenn darunter ab und zu mal was „privates” ist, dann macht es das ganze nur umso menschlicher.

Aber auch wenn man, vor allem in letzter Zeit, immer wieder viel über Twitter zu lesen ist – und es für uns Twitterer bereits eine Selbstverständlichkeit geworden ist – scheint es doch noch eine grosse Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis zu geben. Im Netz finden sich bereits einige (ältere und neuere) Informationen und Tutorials zur Anwendung von Twitter in Bibliotheken, wie z.B. hier, hier, hier und hier. Andererseits ist der britisch Berufsverband CILIP erst jetzt daran, einen Kurs zu Twitter zu organisieren, der im Herbst dieses Jahres stattfinden soll. In Anbetracht der Schnelle des Webs und der Ausbreitung solcher sozialen Softwaredienste eine recht lange Zeit von Idee bis Umsetzung. Immerhin gibt es, neben zahlreichen, aus eigenem Interesse zwitschernde, BibliothekarInnen, auch bereits einige Bibliotheken, die bei Twitter vertreten sind, zumindest im englischsprachigen Raum (in der Schweiz noch eher rar). Bei genauerem Hinschauen hat man jedoch nicht selten den Eindruck, dass es sich dabei weniger um einen wirklichen Institutionsauftritt handelt, sondern vielmehr um ein/e engagierte/r MitarbeiterIn, die/der unter dem Logo der Institution zwitschert. Anders gesagt, viele Institutionen scheinen den Nutzen von Twitter noch nicht erkannt zu haben.

Übrigens wäre den im Artikel genannten Kategorien von Beiträgen (privat, beruflich, blog-related) noch eine weitere hinzuzufügen, die LoL besonders gut gefällt: solche, die jeweils Anfangssätze aus Büchern zitieren, wie z.B. TwitterLitUK oder Långa Svansen.

Heute im ZüriTipp entdeckt: das neue Café Schober ist eröffnet! Neuer Betreiber ist Michel Péclard, der anscheinend einiges an Bewährtem aus dem alten Café ind das Konzept des neuen Schobers übernommen hat.  So ist das Dekor nach wie vor üppig, plüschig, bunt - wenn auch ein einem etwas anderen Stil als zuvor. Geblieben ist auch die Boutique im Eingangsbereich, die etwas luftiger erscheint. Die drei Café-Ebenen heissen jetzt Café Colonial, Salon Rouge und Züristube.

Auch auf der Karte finden sich altbekannte Klassiker, wie die hausgemachte Schober Schokolade, das Frühstücks-Angebot und natürlich die süssen Köstlichkeiten. Daneben gibt es auch kalte und warme Speisen sowie ein riesiges Tee-Angebot. Und auch die (hohen) Preise sind altbekannt…

Jedenfalls sieht das doch recht vielversprechend aus, findet LoL und freut sich schon darauf, das Ganze bald mal in natura in Augenschein zu nehmen und im Salon Rouge gemütlich einen Latte Macchiato zu trinken. Was für ein Buch würde da wohl am besten als Lektüre passen? :-)

Older Posts »